Hauptinhalt

Rechtsextremismus

Fahnen des Dritten Weg
Anhänger der Partei »Der Dritte Weg«  © pixabay

Unter Rechtsextremismus werden Bestrebungen verstanden, die sich gegen die im Grundgesetz festgeschriebene fundamentale Gleichheit der Menschen richten und die universelle Geltung der Menschenrechte ablehnen. Rechtsextremisten sind Feinde des demokratischen Verfassungsstaates, sie haben ein autoritäres Staatsverständnis, das bis hin zur Forderung nach einem nach dem Führerprinzip aufgebauten Staatswesen ausgeprägt ist. Das rechtsextremistische Weltbild ist geprägt von einer Überbewertung ethnischer Zugehörigkeit, aus der u. a. Fremdenfeindlichkeit resultiert.

Rechtsterrorismus ist eine rechtsextremistisch motivierte Form der Gewaltkriminalität. Sie verfolgt durch die Androhung und Anwendung von Gewalt gegen staatliche oder gesellschaftliche Funktionsträger das Ziel, die bestehenden Herrschaftsverhältnisse zu erschüttern. Mittels der Verbreitung von Furcht und Schrecken soll die Errichtung einer ethnisch und politisch homogenen Gesellschaft durchgesetzt werden.

 

 

Nur einer aufmerksamen und offenen Gesellschaft ist es möglich, extremistischer Gesinnung überzeugend zu begegnen. Rechtsextremistische Symbole haben einen hohen Stellenwert für das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Szene. Sie dienen darüber hinaus dem wechselseitigen Erkennen. Durch das Verwenden meist nur in der Szene bekannter, zum Teil »geheimer« Zeichen entsteht eine gewollte Abgrenzung zu Andersdenkenden. Diese »Sprache des Konspirativen« übt neben der Möglichkeit, Präsenz zu zeigen, einen zusätzlichen Reiz auf Anhänger rechtsextremistischer Ideologie aus. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Broschüre:

zurück zum Seitenanfang