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Spionage in Politik und Wirtschaft

Türkei und Syrien

Landkarte Sachsen (stilisiert)

Landkarte Sachsen (stilisiert)
(© LfV Sachsen)

Vor allem die Türkei und Syrien standen im Jahr 2018 im Verdacht, in Deutschland Maßnahmen gegen hier lebende Oppositionelle aus ihren Heimatländern zu ergreifen und politischen Einfluss auszuüben. Für sie sind die in Sachsen lebenden Zuwanderer und Flüchtlinge aus diesen Ländern ein potenzielles Ziel.

Die Türkei bemüht sich nach wie vor, ihre Staatsbürger – insbesondere oppositionelle Kurden – in Deutschland auszuforschen. Darüber hinaus kommt es immer wieder zum Versuch, auf die türkische Diaspora und die innenpolitische Debatte in Deutschland Einfluss auszuüben. Wegen der hier lebenden Türken ist dieser Umstand auch für den Freistaat Sachsen von Bedeutung.

Auch syrische Nachrichtendienste haben ein starkes Interesse an Erkenntnissen über den Verbleib bekannter Oppositioneller und über deren Rolle im syrischen Bürgerkrieg. Die Ausforschung persönlicher Umstände kann zu Repressionen gegen spätere Rückkehrer oder gegen in der Heimat verbliebene Verwandte genutzt werden. Als Agenten kommen seit längerem in Deutschland lebende Landsleute in Betracht.

 

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