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Ausländerextremismus

Zielsetzungen

Demonstration in Dresden

Demonstration in Dresden
(© LfV Sachsen)

Die sicherheitsgefährdenden und extremistischen Bestrebungen von Gruppierungen mit Auslandsbezug richten sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung und gefährden die öffentliche Sicherheit, die öffentliche Ordnung sowie die auswärtigen Belange der Bundesrepublik Deutschland.

Dabei handelt es sich um ein uneinheitliches Spektrum. Politik, Strategie und Aktionen der nicht islamistischen extremistischen Organisationen mit Auslandsbezug in Deutschland werden ganz entscheidend von den Entwicklungen in den jeweiligen Herkunftsländern bestimmt.

                                                            

Linksextremistisch-separatistische Organisationen streben – häufig gewalttätig – eine radikale Veränderung der politischen Verhältnisse im Heimatland an. Hierdurch wird auch die innere Sicherheit in Deutschland gefährdet. Von diesem sicheren Rückzugsraum aus werden die gesteckten Ziele durch Agitation, Rekrutierung neuer Anhänger und ideologische Indoktrination verfolgt. Auch werden die Heimatorganisationen propagandistisch, vor allem aber auch materiell und finanziell von Deutschland aus unterstützt.

 

In Sachsen konnten solche Gruppierungen aus dem linksextremistisch-separatistischen Bereich festgestellt werden. Diese streben – nach revolutionärer Beseitigung der jeweiligen Staatsordnung in ihren Herkunftsländern – die Errichtung eines sozialistischen bzw. kommunistischen Systems an. Einige dieser Organisationen verfolgen dabei eine ethnisch motivierte Unabhängigkeit vom bekämpften Staat.

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