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30.05.2011 - Kampagne »Fence Off« veröffentlicht »antifa jugendinfo« mit extremistischem Inhalt

Die Kampagne »Fence Off – Weg mit dem Nazizentrum in Leipzig«, an der Linksextremisten beteiligt sind, hat eine Broschüre unter dem Titel »antifa jugendinfo« als »gesellschaftskritische Jugendzeitschrift der Antifa-Kampagne« veröffentlicht. Darin haben neben Nichtextremisten auch die linksextremistische »Leipziger Antifa« (LeA) und der »Antifaschistische Frauenblock Leipzig« Beiträge veröffentlicht.


Alle Beiträge in der Broschüre befassen sich mit dem Ziel der Kampagne »Fence Off«, die Schließung des Treffobjekts von Rechtsextremisten in der Odermannstr. 8 in Leipzig-Lindenau oder mit Aspekten, die die Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten betreffen. Die Broschüre richtet sich gezielt an Jugendliche und versucht, mit geeigneten sprachlichen und gestalterischen Mitteln das Anliegen der Kampagne dieser Zielgruppe zu vermitteln.

Ein Beitrag der linksextremistischen LeA unter der Überschrift »Antifaschistisch, normal & antinational?« widmet sich nur vordergründig der Auseinandersetzung mit den Rechtsextremisten. Dem Leser soll vielmehr vermittelt werden, dass nicht der Rechtsextremismus der Gegner sei, sondern die politische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland, die das Entstehen des Rechtsextremismus erst möglich mache. Zu ihren Zielen äußert sich die LeA darin wie folgt: »Wir sind vielmehr daran interessiert, auch die konkrete Form und spezifische ideologische Verfasstheit der Gesellschaft im heutigen Deutschland zu kritisieren und abzuschaffen.« Daher fordert die LeA: »Staaten abschaffen, Deutschland zuerst!«. Der »Antifaschismuskampf« wird somit zum Bestandteil des Kampfes gegen das »System«. Dies entspricht einem gängigen Argumentationsmuster von Linksextremisten.

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